Neben Diesel-Fahrverboten und der politisch schöngeredeten Alternative Elektromobilität beschäftige ich mich im Umweltausschuss mit dem Thema Energiewende.
 
Denn mit der Energiewende riskieren wir flächendeckende sogenannte Blackouts, bei denen Millionen von Menschen tagelang ohne Strom sein werden. Wir erinnern uns: Am 10. Januar dieses Jahres wäre es in Europa fast zu einem dieser Blackouts gekommen, einem kompletten Stromausfall. Die Stromfrequenz sank abends deutlich unter 50 Hertz ab, der untersten Grenze, ab der mit erheblichen Einschnitten gerechnet werden muss. Der Wert betrug 49,8 Hertz. Der Blackout konnte nur knapp und dank schneller Reaktion verhindert werden.
 
Übrigens: Sollten irgendwann tatsächlich nur noch Windräder Strom erzeugen, so hätte nicht einmal das Stromnetz wieder in Gang gesetzt werden können. Nur mit Windrädern allein ist das aus technischen Gründen nicht möglich.
 
Das war nicht die erste brenzlige Situation. Europa ohne Energie – ein undenkbares Szenario. Die deutsche Energiepolitik, die jede Vernunft, jedes Maß, jede Verhältnismäßigkeit ihrem irrationalen Klimawahn unterordnet, trägt dafür mit die Verantwortung.
 
Fakt ist, dass Wind und Sonnenenergie nicht ausreichen. Ohne Kernenergie, Kohle und Gas hätte Deutschland im Januar im Dunkeln gesessen. Die konventionellen Kraftwerke, also z.B. ein Kohlekraftwerk, mussten den Großteil bei der Stromerzeugung abdecken.
 
Ich möchte von den „Energiewendlern“ gerne erklärt bekommen, woher der Strom kommen soll, wenn die letzten Kohle- und Kernkraftwerke abgeschaltet sein werden. Sonst droht uns ein Dunkeldeutschland grüner Ideologie!