Energieversorgung: Deutschland muss Kernkraft wieder uneingeschränkt nutzen!
Jetzt dämmert es selbst Minister Habeck: Aufgrund der jüngsten Entwicklungen des Konflikts in der Ukraine hat er festgestellt, dass es künftig weniger Lieferungen von Kohle, Öl und Gas aus Russland geben könnte, was die Energiewirtschaft dramatisch treffen würde. Ohne russisches Erdgas fällt die gesamte Energiewende und unsere Energieversorgung noch viel früher in sich zusammen als ohnehin schon absehbar war.
Der Bundesrechnungshof hatte schon vor zwei Jahren eine eklatante Stromlücke festgestellt. Mit dem Ausstieg aus Kohle und Kernkraft gleichzeitig gewann Deutschland vom Wall Street Journal den wenig rühmlichen Titel in der Kategorie „Weltdümmste Energiepolitik“.
Gaskraftwerke ohne Gas sind für die Stromproduktion ebenso effizient wie die Windräder in der Flaute und Solaranlagen im Dunkeln. Energiepolitisch souverän sind wir nur, wenn wir über ausreichend eigene, grundlastfähige Energieformen und Erzeugung verfügen.
Daher fordern gleich mehrere Stimmen zuletzt, angesichts des Ukraine-Krieges die Laufzeiten der verbliebenen drei deutschen Atomkraftwerke Isar II, Neckarwestheim und Emsland doch noch zu verlängern, die bis Ende 2022 vom Netz gehen sollen. „Unsere Kernkraftwerke sind sehr gut in Schuss“, sagt Professor Jörg Starflinger vom Institut für Kernenergetik und Energiesysteme der Universität Stuttgart. „Technisch spricht nichts dagegen. Die Anlagen sind in der Lage, noch mehrere Jahre sicher Strom zu liefern.“
In den vergangenen Jahren hat allein die AfD im deutschen Bundestag unablässig gefordert, NICHT aus Kohle- und Kernkraft auszusteigen und schon gar nicht beides gleichzeitig zu vollziehen. Statt für die Energiesicherheit unseres Landes zu sorgen, hat man uns ignoriert, verhöhnt und beschimpft. Zum Wohl unseres Landes muss Deutschland seinen ideologischen Irrweg jetzt sofort verlassen und Kernkraft wieder uneingeschränkt nutzen!