Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist laut Statistischem Bundesamt im August gegenüber dem Vorjahr um 15,6 Prozent zurückgegangen. Bundeskanzler Olaf Scholz hält trotzdem am Ziel von 400.000 neuen Wohnungen für 2022 fest. Der Präsident des Mieterbundes ist indessen davon überzeugt, dass die Bundesregierung von der Realität überholt wurde und „meilenweit“ von ihrem Ziel entfernt ist. Zur Krise im Bauhauptgewerbe teilt der baupolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Marc Bernhard, mit:
„Die Bundesregierung verschärft die Wohnungsnot mit absurden und unbezahlbaren Bauauflagen. Seit Jahren fehlen über 2 Millionen bezahlbare Wohnungen. Jetzt geht der unzureichende Bau von dringend benötigtem bezahlbarem Wohnraum auch noch zurück. Der Grund ist die laufende Verteuerung des Wohnens durch aberwitzige und unsoziale Klimaschutzziele wie ‚Fit-for-55‘, wonach die Bundesregierung im Gebäudesektor bis 2030 den CO2-Ausstoss um 55 Prozent verringern will. Die hierfür notwendigen Baumaßnahmen führen zu überteuerten Neubauwohnungen, die sich 80 Prozent der Bevölkerung nicht mehr leisten können.
Zudem verschärft die Energiepolitik der Bundesregierung die Wohnungskrise. In Deutschland zahlen wir mit die höchsten Energiepreise der Welt. Die deutsche Energiepreisexplosion ist regierungsgemacht. Bauen und Wohnen werden dadurch noch teurer. Die Bundesregierung muss deshalb alle unsinnigen sowie dem Klimaschutz geschuldeten Bauvorschriften streichen, alle Steuern auf Energie temporär oder langfristig senken und die CO2-Abgabe gänzlich abschaffen.“
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