Machtkampf in der Union: 30 Abgeordnete planen den Sturz von Friedrich Merz

Published by Marc Bernhard (RR) on

Der Boden unter den Füßen von Kanzler Merz scheint zu wackeln. Noch am Wahlabend bei den kommenden Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern will er laut Berichten eine Krisensitzung des CDU-Präsidiums einberufen und dabei indirekt die Vertrauensfrage stellen:

Entweder geschlossener Reformkurs unter seiner Führung oder offener Sturz – freiwillig gehen will er scheinbar nicht. Er plant angeblich die Verhandlung mit der SPD bzgl. Steuerentlastungen und niedrigerer Energiepreise, um sich so die Unterstützung seiner CDU-Ministerpräsidenten Wüst, Günther und Rhein zu sichern. Gleichzeitig sollen rund 30 der 208 Unionsabgeordneten aber bereits konkret an den Szenarien Kanzler-Tausch und Minderheitsregierung arbeiten.

Man bekommt unweigerlich den Eindruck: Merz handelt auch weiterhin nicht zum Wohle Deutschlands, sondern nur zu seinem eigenen. Er klebt fest im Kanzlersessel und reißt die Union mit in den Abgrund. Darum ist seine Partei im völligen Panikmodus. Sehen wir am kommenden Sonntag das Ende der Kanzlerschaft von Friedrich Merz?