„Altdeutsch“ – Gauck erklärt die Ostdeutschen zu Demokratie-Versagern

Published by Marc Bernhard (RR) on

Ex-Bundespräsident Joachim Gauck erklärte im Staatsfunk bei Caren Miosga die Ostdeutschen für demokratisch minderreif: Sie seien „altdeutsch“, geprägt von politischer Ohnmacht, ohne Eigenverantwortung und ohne herrschaftskritischen Diskurs, ohne „Erweiterung der Lebensräume durch Zuwanderung“.

Also daher rühren die 35-40% AfD-Wähleranteil im Osten? Die hohe Zustimmung zur einzigen politischen Alternative hat somit weder etwas mit der systematischen Wirtschaftszerstörung, der illegalen Massenmigration, mit den unbezahlbaren Energiekosten, den extrem hohen Steuern oder einer selbstgefälligen Kartellparteienpolitik zu tun? Und warum wählen uns dann rund 20% im Westen, Herr Gauck?

Könnte es nicht vielmehr sein, dass der Ossi die bedrohte und schwindende Demokratie viel früher erkennt als der jahrzehntelang gehirngewaschene Wessi? Seltsam, wie die Ostdeutschen 1989 – so „völlig unbedarft in Sachen Demokratie“ – ihre damalige Diktatur erfolgreich entmachtet haben. Ohne unsere wachen Bürger im Osten wäre „Unsere Demokratie“ sicher schon viel weiter mit ihrer neuen Tyrannei!