Aus Fehlern lernen und ideologische Irrwege verhindern; in Schweden ist genau das möglich geworden, was bei uns noch hart erkämpft werden muss. Einst war Schweden das Land mit der größten “Willkommenskultur”: offene Grenzen und ein enorm freizügiger Zugang zum Sozialsystem. “Bunt” und “vielfältig” sollte es sein, das Land war sogar stolz darauf eines der “liberalsten” Einwanderungsländer zu sein. Das Ergebnis: Blutige Straßenkämpfe, Clan-Kriminalität und No-go-Areas im ganzen Land. Allein in Stockholm dominieren 40 Familien-Clans aus dem Nahen Osten die Unterwelt der Hauptstadt.

Seit 2015 ist bei den Schweden schon ein Umdenken festzustellen, inzwischen ziehen sie die volle Kehrtwende. Letzten Sonntag verkündeten nun die (rechtskonservativen) Schwedendemokraten, Konservative, Christdemokraten und Liberale ihre Zusammenarbeit. Ihr Vorschlag: Das Asylrecht wird verschärft, das Bleiberecht limitiert und der Zugang zu sozialen Leistungen drastisch eingeschränkt. Schweden zieht die Reißleine. 

Auch Dänemark hat es längst kapiert: Sozialstaat und offene Grenzen sind nicht kompatibel! Die Regierung hat eine unmissverständliche Botschaft an die Welt gesendet: Es sollen genau 0 (in Worten: Null) neue Asylbewerber nach Dänemark kommen. Solche Vorschläge kommen dort nicht von der dänischen Version der AfD, sondern von Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, einer linken Sozialdemokratin.

“Wir müssen sicherstellen, dass nicht zu viele Menschen in unser Land kommen, sonst kann unser Zusammengehörigkeitsgefühl nicht existieren. Es ist bereits herausgefordert “, sagte die Regierungschefin. 

Kanada kann es, Australien kann es, Japan, Südkorea, Dänemark und auch Schweden können es. Warum kann eigentlich Deutschland nichts dazulernen und endlich dafür sorgen, dass die, die “schon länger hier leben”, nicht gegen den Rest der Welt ausgespielt werden. Wir brauchen sichere Grenzen, klare und harte Regeln und eine Politik, die endlich wieder die Interessen ihrer eigenen Bürger unmissverständlich in den Vordergrund stellt.