Vom 24. bis zum 27. September hatten 42 Personen, die meisten davon engagierte AfDler, die Chance an einer 4-tägigen Bildungsreise in Berlin, auf Einladung von Marc Bernhard teilzunehmen.

Ein Großteil kannte sich bereits, so dass im Bus eine heitere Atmosphäre herrschte, zumal unsere Reiseleiterin, Frau Ahrens, durch ihre freundliche Art einen Super-Job machte.

Unser Hotel lag direkt am Ku-Damm, so dass der erste (freie) Abend weniger nach „Bildung“ aussah…

Am nächsten Morgen…

…jedoch ging’s gleich früh los zur Stasi-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, welche sehr beeindruckend war, mitunter auch beklemmend. Aufgrund unserer Führung durch einen ehemaligen Insassen des Gefängnisses wurden die Fakten der Drangsalierung sehr drastisch vermittelt.

Danach ging’s zur Landesvertretung Baden-Württemberg, wo wir, so die einhellige Meinung der Gruppe, das beste Essen der Reise aufgetischt bekamen – an dieser Stelle ein großes Lob.

Nicht nur wegen dem Bier und sogar Wein – natürlich aus unserem Bundesland. Erstmals trafen wir hier auf unseren Paten, Marc Bernhard, der sich zwischen zwei Ausschuss-Sitzungen die Zeit nahm, uns zu begrüßen.

Weiter zum Bundesministerium der Verteidigung mit vorherigem Sicherheits-Check , der nach Gefühl etwas überzogen war.

Der freundliche Hauptmann musste sich einige kritische Fragen zu Bundeswehraktionen wie z.B. der sog. „Seenotrettung“ oder dem Zustand der Wehrfähigkeit der Armee gefallen lassen.

Die Führung im Preußischen Landtag bzw. Abgeordnetenhaus von Berlin war sehr kurzweilig und informativ.

Gegen Abend konnten wir auf einem Schiff der Reederei Bruno Winkler vom Reichstagsufer (Friedrichstraße) ab den Sonnenuntergang an Bord genießen und es ergaben sich etliche stimmungsvolle Fotomotive auf der Spree.

 

Am nächsten Morgen…

…ging’s für einen Teil von uns auf eigene Tour erst zum Breitscheidplatz dann zum Potsdamer Platz, wo neben wehenden türkischen (!) Fahnen leider schon großflächig abgesperrt waren für den Sultan vom Bosporus und für die kommenden Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit.

Große Umwege zum Bundeskanzleramt auch für Fußkranke und wir wurden Zeuge wie für die Sicherheit von Erdogan hunderte Kanaldeckel zugeschweißt und versiegelt wurden.

Wir trafen auf den Rest der Gruppe und wurden erneut gecheckt. Die Aufseher waren nicht sonderlich freundlich. Sie machten halt Ihren Job. Wir durften den Sicherheitsbereich nicht verlassen. Später konnten wir uns im Kanzleramt und im Garten des Kanzleramtes fast frei bewegen.  Es gab Vitrinen mit den Gastgeschenken vieler hochkarätiger Staatsbesucher, die Eigentum des Staates sind hier ausgestellt werden.

Sehenswert auch die berühmte Galerie mit den Gemälden der vergangenen Bundeskanzler. Der Garten des Kanzleramtes ist sehr gepflegt und absolut sehenswert. Ein imposantes Gebäude mit einer bemerkenswerten Architektur.

 

 

Die anschließende Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt, sehr kompetent, amüsant und auch mit vielen Anekdoten gespickt kommentiert von unserem Berliner Reiseführer war hingegen äußerst interessant. Auch Personen, die schon in Berlin waren, lernten hier Neues dazu.

Am Abend ging’s dann in den (leeren) Bundestag, wo die Debatten leider schon zu Ende waren, aber hier gab es die Chance, Marc Bernhard Fragen zu stellen, was ausführlich genutzt wurde. Da mit uns gemeinsam noch zwei Schulklassen im Bundestag waren, legte der Moderator seine Ansprache für jene an, so dass wir bevorzugten, früher zur Kuppel hoch zu laufen, wo die grandiose Aussicht in den Nachthimmel über Berlin mit den wehenden Deutschlandfahnen im Verbund mit der Aufschrift „Dem deutschen Volke“ unser Nationalgefühl berührte.

 

 

Insgesamt war die Fahrt sehr informativ und lehrreich, Stimmung in der Gruppe war gut und etliche Kontakte untereinander wurden vertieft. Ein besonderes Lob gebührt unserem Busfahrer, der uns unfallfrei auch durch die kleinsten Gässchen durchlotste, sowie Frau Ahrens mit ihrer herzlichen Art.

Georg Lögler