Migration: Deutschland ist nicht die Lösung!

Scholl-Latour hat schon vor vielen Jahren ein Scheitern des Westens in Afghanistan vorhergesagt, nun hat die islamistische Taliban in den vergangenen Tagen in einem rasanten Tempo viele Städte in Afghanistan teilweise kampflos eingenommen. Das Ergebnis von 20 Jahren Interventionismus, Milliardenkosten und über 59 gefallenen Bundeswehrsoldaten wurde in wenigen Tagen vollends zunichte gemacht.

Bundesinnenminister Seehofer rechnet derweil damit, dass 300.000 bis fünf Millionen
weitere Afghanen das Land unmittelbar verlassen wollen. Das begehrte Ziel? „Ich will erst in die Türkei, dann nach Deutschland.“ Warum nach Deutschland? „Weil Deutschland ein gutes Land ist!“, so einer der täglich über 8000 Antragssteller vor dem Passamt in Kabul.

Annalena Baerbock fordert sofort ein Flüchtlingskontingent „im fünfstelligen Bereich“, ohne spezifisch zu werden. Es werden dann wahrscheinlich eher 99.900 als 10.000 sein. Bis zur Bundestagswahl. Danach werden mit Sicherheit die letzten Hemmungen fallen und die #WirhabenPlatz-Rufer Oberhand nehmen.

Aber genau das darf nicht geschehen! Es darf kein zweites 2015 geben, denn wir kämpfen noch heute mit den Spätfolgen dieser grenzenlosen und verantwortungslosen Migrationspolitik. Es muss ein ganz klares Signal kommen, dass eine Weiterreise nach Deutschland keine Option ist. Selbst für Emmanuel Macron ist der „Schutz vor großen Migrationsströmen“ absolute Priorität. Hilfe muss vor Ort in ihrer Heimatregion und in den Nachbarländern Afghanistans erfolgen!

Deutschland muss endlich vernünftig und pragmatisch mit diesem Thema umgehen.