Während Deutschland unter einer historischen Inflation, explodierenden Energiepreisen, drohendem Gasmangel und zunehmender Armut leidet, will die Bundesregierung den Eigenheimbesitzern und indirekt auch den Mietern noch tiefer in die Tasche greifen:
Im neuen Gesetz werden eine Neubewertung sämtlicher wirtschaftlicher Einheiten auf den 1.1.2022 und eine Neufestsetzung der Grundsteuer auf der Grundlage der neuen Grundsteuerwerte auf den 1.1.2025 angeordnet. Was Reform heißt, wird als Abzocke enden, das ist jetzt schon klar. Der Treppenwitz dabei: Die Webseiten der Finanzämter sind mit den Zugriffszahlen völlig überfordert.
Die Deutschen sind nach Angaben der Europäischen Zentralbank die Ärmsten im Euroraum und das Nettovermögen der deutschen Haushalte niedriger als in jedem anderen Euroland ist. Und das obwohl Deutschland die stärkste Volkswirtschaft Europas und der größte EU Nettozahler ist.
So ist zum Beispiel das durchschnittliche Haushaltsvermögen der Griechen doppelt so groß und das der Italiener sogar mehr als dreimal so groß wie das deutscher Familien.
Einer der wichtigsten Gründe dafür ist die extrem niedrige Wohneigentumsquote. Der Deutsche zahlt und zahlt also für alles und jeden aber für ihn selbst reicht es oft nicht fürs Eigenheim. Jeder sechste Haushalt zahlt mehr als 40 Prozent seines Einkommens nur für die Kaltmiete. Für viele dieser Menschen bedeutet das, dass ihnen nicht genug Geld für den Alltag bleibt.
Wir wollen das Wohneigentum in Deutschland endlich auf Europäisches Niveau bringen.
Und dazu muss die Grunderwerbssteuer gesenkt und so umgestaltet werden, dass eine 4 köpfige Familie beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses in Zukunft überhaupt keine Steuern mehr bezahlen muss.
Außerdem fordern wir die völlige Abschaffung der Grundsteuer, dadurch würde das Wohnen in Deutschland von heute auf Morgen, sofort und für alle um 13 Milliarden Euro billiger.
Das Geld ist da! Denn was für eine Schande für ein Land, das immer wieder Millionen und Milliarden deutsches Steuergeld für Griechenland, für Indien, für Flüchtlinge und sogar für die Taliban bereitstellt, aber gleichzeitig nicht in der Lage ist, seine eigenen Bürger mit ausreichend bezahlbaren Wohnungen zu versorgen.