Gleichstellung ist Unrecht und schafft staatlich verordnete Privilegien.
Diese Woche beschäftigt sich der Bundestag mal wieder mit einem der Lieblingsthemen der bunten Altparteien: Der „dritte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung“ steht auf der Tagesordnung. Unser Land steht nach 16 Jahren Merkel, zwei Jahren Ausnahmezustand, der weltdümmsten Energiepolitik und nun Dank Baerbocks „feministischer Außenpolitik“ vor einem historischen Scherbenhaufen und schmerzhaften Wohlstandsverlusten.
Und dennoch findet die Bundesregierung Zeit, Probleme zu lösen, die es gar nicht gibt, oder die wir ohne sie nicht hätten. Unsere Steuergelder werden mal wieder verschleudert, um von „gleichberechtigter Integration in die digitalisierte Wirtschaft“ oder der „Auflösung von Geschlechterstereotypen in der digitalisierten Wirtschaft“ zu fantasieren.
Fakt ist: In Deutschland wird niemand wegen seines Geschlechts benachteiligt, das Land hat die volle demokratische Gleichberechtigung erreicht. Gleichberechtigung bedeutet Chancengleichheit, nicht Gleichstellung. Aber das wird vom linksgrünen Zeitgeist zunehmend ignoriert.
Die Frauenquote scheint aus wahltaktischen Gründen wichtiger zu sein, als eine ordentliche Qualifikation für das Amt, oder die Stelle. Quoten sind allgemein kein geeignetes Mittel zur Gleichberechtigung, sondern im Gegenteil, Ausdruck sozialistischer Planwirtschaft und dirigistischer Eingriffe.
Auch Friedrich Merz verhilft seiner ausgemerkelten CDU hier zu keinem klaren Geist, sondern hat seiner Partei in der Frage der Frauenquote „ein gehöriges Defizit“ eingeräumt und Änderungen angekündigt. CDU-Generalsekretär Czaja fordert explizit eine verbindliche Frauenquote für seine Partei. Bisher sieht die Satzung der CDU lediglich vor, dass Frauen „mindestens zu einem Drittel“ an Parteiämtern und öffentlichen Mandaten beteiligt sein sollen, was einer Quote durch die Hintertür gleichkommt.
Wir wenden uns entschieden gegen die von der Politik angestrebte Bevormundung von Frauen und Männern. Quotenpolitik treibt nicht nur einen Keil zwischen Frauen und Männer, sie stellt auch einen Schlag ins Gesicht für jede qualifizierte Person dar, der ein fairer Wettbewerb verweigert wird. Qualifizierte Menschen brauchen keine Bevormundung und Betreuung, sondern den vom Grundgesetz garantierten individuellen Freiraum für ihre persönliche Entfaltung, nicht mehr, nicht weniger.
Letztendlich sind Quoten leistungsfeindlich, diskriminierend und widersprechen den Grundlagen unserer Demokratie. Frauen- Männer- oder sonstige Quoten sind keine Banalität, sondern ein fataler Angriff auf unsere freiheitlich- demokratische Grundordnung!
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