Fast jeden Tag ein Ehrenmord in Deutschland – Ursachen und Täterherkunft klar benennen!

Unmittelbar nach der gewaltsamen Ermordung einer jungen Frau in Berlin durch ihre zwei afghanischen Brüder im Alter von 22 und 25 Jahren blamieren sich Politiker mit einer Diskussion über den Begriff „Ehrenmord“. Die Täter gaben als Motiv “verletztes Ehrgefühl” an, weil das Leben ihrer Schwester nicht ihren Moralvorstellungen entsprach. Berlins Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Die Linke) lehnt jedoch den Begriff „Ehrenmord“ ab. Ihrer Auffassung nach ist ein solches Verbrechen nur als Femizid (Beziehungstat) zu bezeichnen.

Es ist eine Tradition bestimmter Kulturkreise, die Wiederherstellung der Familienehre durch ein Gewaltverbrechen zu verfolgen. Wer die Familienehre beschmutzt, muss sterben. Die Entscheidung für ein Selbstbestimmtes Leben führt in den Tod. Politiker, denen angesichts solcher Gewalttaten nichts Besseres einfällt als die Hintergründe zu verleugnen, die Herkunft von Tätern zu vertuschen, um ihr Zerrbild einer gescheiterten Migrationspolitik aufrecht zu erhalten, beweisen, warum unser Land heute an einem Tiefpunkt angekommen ist. Die Gleichmacherei eines linken Weltbildes zieht sich in einer brutalen Konsistenz durch alle Bereiche unseres Lebens.

Es ist unerträglich, wie solch klare Bekenntnisse von Tätern zu ihren Motiven durch eine linke Begriffs-Kosmetik der Öffentlichkeit vorenthalten werden sollen. Die Unmenschlichkeit solch taktischer Winkelzüge politisch verantwortlicher Amtsträger, wie dieser Senatorin von der ehemaligen SED-Partei „Die Linke“, offenbaren, wie Opfer von Gewalttaten durch opportunistische Politiker fallengelassen werden und Täter geschützt werden sollen. Wieder einmal zeigt sich, es ist kein Zufall, dass es keine offiziellen Zahlen und Statistiken zu „Ehrenmorden“ gibt. Dieses Phänomen der gezielten Täuschung von Bürgern mit irreführenden Begrifflichkeiten oder falschen Zahlen kennen wir aus der aktuellen Corona-Politik zur Genüge und nicht nur aus dem Intensivbettenskandal der Bundesregierung.

Gewalttaten im Namen der Ehre werden nun mal in streng patriarchalischen Gesellschaften ausgeübt und meistens durch nahe junge Verwandte, Cousins oder Brüder begangen, um die sog. Familienehre wiederherzustellen. In unserem Land dürfen Frauen aber in die Bar gehen, dürfen ihre Kleidung selbst bestimmen, sich verabreden und heiraten, wen sie wollen – ohne von ihren Brüdern oder Cousins hingerichtet zu werden! Es ist unser aller Pflicht, die Taten und die Täter beim „Namen“ zu nennen. Es handelt sich um eine spezielle traditionelle Form kulturell bedingter Verbrechen, die nicht unter dem allgemeinen Begriff versteckt werden dürfen. Darunter verbirgt sich die oft langjährige Unterdrückung und Zwangsverheiratung von Mädchen und Frauen, die zahlenmäßig in Deutschland nicht erfasst ist. Wer das leugnet, wie Senatorin Breitenbach, vergeht sich an unserer Kultur und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

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