Deutschlands Werke: Der Name bleibt, die Arbeit geht

Published by Marc Bernhard (RR) on

Auf dem Firmenschild steht weiter ein deutscher Name, doch Arbeit und Wertschöpfung entstehen zunehmend woanders. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft liefert dafür bittere Hinweise: 41% der Industriefirmen, die im Ausland investieren, nennen Kostensenkung als wichtigstes Motiv.

Erstmals seit 2008 ist die Kostenersparnis damit wieder der häufigste Einzelgrund für die Verlagerung. In China stiegen die deutschen Direktinvestitionsbestände seit 2010 um 281%, die deutschen Exporte jedoch um lediglich rund 67%. 28% der dort befragten Firmen produzieren bereits für den Export und könnten damit deutschen Werken Konkurrenz machen. Verlagern sich zusätzlich Forschung und Entwicklung weg von Deutschland, geraten unsere besten Arbeitsplätze und die Innovationskraft unter Druck.

Das ist die Quittung für die extremen Energiepreise, die immer weiter steigende Steuer- und Abgabenlast sowie eine völlig absurde Bürokratie plus „Klima“-Wahnsinn. Die Regierung redet ständig von „Reformen“, liefert aber nicht. Wenn wir nicht bald eine 180-Grad-Wende vollziehen, wird „Made in Germany“ endgültig Geschichte sein und damit auch unser Wohlstand!